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BUGA Medaille

Für die Bundesgartenschau 2021 legt die Erfurter Bank eine eigens geprägte Kollektion von fünf Medaillen auf, die in den Jahren 2013, 2015, 2017, 2019 und dem Jahr der Bundesgartenschau 2021 geprägt werden.


 

 

Die vierte Medaille bildet die Krämerbrücke ab – Europas längste, durchgehend mit Häusern bebaute Brücke. Sie wurde 1325 aus Stein errichtet, um bei Hochwasser den Fluss überqueren zu können. Seit Anbeginn boten Händler hier ihre Waren feil, die sie mit überdachten Ständen vor Wind und Wetter schützten.

Die Brücke überspannt mit mehreren starken Sandsteinbögen die beiden Flussarme auf 120 Metern Länge. Ost- und Westende der Brücke wurden durch sog. Brückenkopf-Kirchen abgeschlossen, von denen nur noch die östliche Ägidienkirche erhalten ist. Die westlich positionierte Benedikterkirche wurde im 19. Jahrhundert abgebrochen.

Einst wurden auf der Krämerbrücke Luxusartikel wie Gewürze und Arzneien, Färbemittel, Edelmetalle, Seide und Papier angeboten.

Als florales Element ziert eine Puffbohne die Medaille. Die Erfurter hatten immer eine Hand voll Puffbohnen in ihrer Tasche, wenn sie unterwegs waren. Sobald sie an einem Puffbohnen-Feld vorbeikamen, zogen sie ihren Hut und grüßten die Puffbohnen, um so ihre Wertschätzung auszudrücken.

Seit dem Mittelalter galt die Hülsenfrucht als beliebtes Nahrungsmittel. Bedingt durch den hohen Nährwert der Puffbohne und ihrer guten Lagerfähigkeit, wurde sie als einfaches und nahrhaftes Lebensmittel geschätzt. Nach der Ernte wurden die Bohnen gekocht und konnten anschließend weiterverarbeitet werden. Während des Kochens pufften die Bohnen auf, was ihnen schließlich den Namen Puffbohne gab.